domingo, 16 de octubre de 2011
Der Jesuswahn
sábado, 15 de octubre de 2011
Fotos de la Maraton MTB Aguilas 2011
www.pdmaguilas.org
galerias de fotos
Al-Mudayna 2011
Al-Mudayna 2011 ein alpiner Halbmarathon, hart und schön. Gitty ist wieder mal gestürzt. Beide haben wir unsere Zeiten von vorangegangenen Al-Mudaynas verbessert.
lunes, 10 de octubre de 2011
Madamfo-Ghana
Ich habe deshalb
an Bettina Landgrafe geschrieben und sie gefragt, was, wenn unsere Gruppe und
vielleicht noch ein paar aus unseren Freundeskreisen, für eine Unterstützung
eines ihrer Projekte gewonnen werden könnten, besonders hilfreich im Sinne
einer punktuellen Hilfe sein könnte. Bettina Landgrafe hat sehr prompt und
ausführlich geantwortet, dass ihr das Projekt Schulspeisung besonders am Herzen
liege. Es geht in der Sache darum, dass Kinder, die in ihren Schulen und
Kindergärten aufgenommen wurden, wenigstens eine vollwertige Mahlzeit am Tag
bekommen. Es nütze wenig, hat sie mir geschrieben, wenn die Kinder einseitig,
oder sogar unternährt die Schule besuchen und in diesem Zustand kaum lernfähig
seien. Auch bei diesem Projekt werden die Nahrungsmittel auf den einheimischen
Märkten gekauft und so die lokale Wirtschaft eingebunden.
Vielleicht noch
ein Wort zur Problematik der Hilfen für Afrika. Es stimmt, dass sich in den
letzten fünfzig Jahren, in denen es Entwicklungshilfe für Afrika gibt, wenig
entwickelt hat. Es stimmt, dass Unsummen, die als Hilfe für die Ärmsten der
Armen gedacht waren, in dunklen Kanälen verschwinden. Es stimmt, dass das
meiste Geld in Afrika in Bürgerkriege investiert wird. Es stimmt, dass
multinationale Konzerne mit der afrikanischen Misere Unsummen verdienen. Es
stimmt, dass ein Grossteil aller Anstrengungen in Afrika von der
allgegenwärtigen Korruption gefressen wird. Aber was frage ich, kann der arme
Schlucker dafür, was können unschuldige Kinder dafür? Und kann man deswegen
einfach wegsehen und die Opfer dieser Misere, Hunger, Krankheit,
Zukunftslosigkeit, oder dem Tod überlassen. Könnten wir, wenn wir ein Kind vor
unserer Türe verhungern sehen würden, einfach wegsehen. Und ist der Unterschied
wirklich nur der, dass das alles etwas weiter weg ist?sábado, 1 de octubre de 2011
Cultivo del pepino

miércoles, 28 de septiembre de 2011
Schöpfer der Wirklichkeit
lunes, 26 de septiembre de 2011
Sierra Espuña
jueves, 22 de septiembre de 2011
viernes, 16 de septiembre de 2011
Das Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters
Das Evangelium des Fliegenden Spaghettimonsters
Von
Bobby Hendersen
Diese Religion versucht nicht andere Religionen lächerlich zu machen. Auf jeden Fall nicht lächerlicher, als sie sich selber schon machen:
Ihre „Religion“ verletzt meinen Glauben. Was sollte ich tun, wenn ich mich verspottet fühle? Unser Glaube verspottet ihren Glauben nicht mehr oder weniger, als ihrer den unseren. FSM_Gläubige sind friedlich, aufgeschlossen, gebildet und lehnen jedes Dogma ab. Wir haben noch nie einen Krieg begonnen und auch niemanden wegen seines andersartigen Glaubens ermordet. Vergleichen sie unsere Geschichte mit ihrer.
Auf zum Teil spassige, satirische, manchmal skurrile Art und Weise wird diese neu, friedliche Religion erklärt. Das auserwählte Volk, ist das der Piraten.
Mutterseelenallein machte sich Noah – getriebn von Neid und vielleicht auch einem Trupp sprechender Seelöwen – samt seinen Tieren und allem Ballast auf die Suche nach Pastafarianern. Es war Noahs Pech, dass er auf eines der übelsten Piratenschiffe stiess und eine ziemlich dicke Lippe riskierte. Die Piraten aber waren friedlich, vielleicht auch ein wenig betrunken……
Manchmal gefällt es dem Autor auch einfach ein wenig zu blödeln. Er erinnert mich dann stark an Mounty Phyton.
Starke Beweise für die Existenz des Fliegenden Spaghettimonsters werden aufgeführt. Die Beweise ähneln stark denen, die andere Religionen als Gottesbeweise vorbringen.
Ähnlich wie in der Bibel, erhält Mosey zehn Gebotstafeln. Dummerweise lässt er zwei fallen Die zerbrechen und so kommt es zu den „Acht Am Liebsten Wäre Mirs.“ (In meinem Blog weiter unten aufgeführt)
Die Witzigkeit des Buches sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass dogmatische Religionen mit ihren eigen, sehr vorsichtig ausgedrückt, Unzulänglichkeiten, vorgeführt werden.
Wem eine Religion, in der die Rituale aus Pastaessen bestehen, in deren Paradies ein Biervulkan fliesst, in der man nichts allzu ernst nehmen sollte, wirklich friedlich und tolerant sein soll, dem sei dieses Evangelium empfohlen.
lunes, 12 de septiembre de 2011
Carrera Popular de Lorca 11.09.2011
jueves, 8 de septiembre de 2011
Nuevo sillin / Neuer Sattel
martes, 6 de septiembre de 2011
Proyecto Lanzarote III.

Nachdem der Sportarzt festgestellt hatte, dass ich in allen Bereichen fiter bin als bei der letzten Untersuchung vor einem Jahr, hat er mir auch die Trainingsbereiche festgelegt. Grundlagentraining bei 140 – 152 Pulsschlägen! Das gibt Arbeit! Aber ich würde auch bei 200 trainieren um nach Hawaii zu kommen.
Nach der Regel, dass man im Grundlagenbereich so trainieren sollte, dass man noch plaudern könnte, muss ich wohl vor allem das Plaudern bei 152 Pulsschlägen trainieren.
Tras haberme confirmado el médico de deportes, que estoy mejor en todos los aspectos, comparando con el año pasado, también me ha fijado la frecuencia cardíaca para mis entrenamientos. Entre 140 y 152 pulsaciones en entrenamientos básicos. Me espera mucho travajo. Correría a 200, si haría falta para clasificarme para Hawaii.
Conforma a la regla, que hay que entrenar básicamente a ritmo que puedas charlar, tengo que entrenar las charlas corriendo a152 pulsaciones.
viernes, 2 de septiembre de 2011
Kleiner Buchtipp IV.
Stephen Hawkin
& Leonard Mlodinow
Der grosse Entwurf
Eine neue Erklärung des Universums
Wenn dich Kapitel wie; „Das Geheimnis des Seins“, „Was ist Wirklichkeit?“, oder „Die Theorie von Allem“ interessieren, oder wenn du einfach etwas tiefer in die neuesten Erkenntnisse über
die Entstehung des Universums eintauchen möchtest, ist dies bestimmte das aktuellste Buch. In einer allgemeinverständlichen Sprache werden so komplizierte Dinge, wie die unlogischen Gesetze der Quantenphysik, das Rechnen mit Wahrscheinlichkeiten, die Wellentheorie des Lichts, Das Doppel-Spaltexperiment mit Fullerenen, Vergleiche der newtonschen Gravitation, mit der Theorie der Krümmung des Raumes von Einstein, u.s.w. erklärt und mit vielen Abbildungen ergänzt. Ein paar Dinge in diesem Buch musste ich zwei- und dreimal lesen und kann beim besten Willen Einiges einfach nur als gegeben betrachten, ohne dass ich es mir wirklich vorstellen könnte. So etwa die Kein-Rand-Theorie, mittels der die Vorstellung eines durch die Krümmung des Raumes zur Kugel ohne Rand geformten Universums, erklärt wird.
Im Zuge dieser Lektüre habe ich noch ein weiters Büchlein aus dem Regal gezogen, das die Relativitätstheorie Einsteins (relativ) leicht verständlich erklärt. In diesem Buch von Gerald Kahan werden die Relativität von Raum und Zeit, die Konstante der Lichtgeschwindigkeit, die Equivalenz von Masse und Energie, mit der berühmten Formel: E=mc2, einfach und verständlich beschrieben und mit unzähligen Zeichnungen, Skizzen und Formeln ergänzt.
Fazit:
Beide Bücher waren für mich eine wirklich spannende Lektüre, die ich nicht unbedingt meiner frühpupertierenden Enkelin auf ihren Schminktisch legen würde.
Proyecto Lanzarote II
Projekt Lanzarote
Es geht weiter
Mit jedem Tag rückt das Projekt Lanzarote näher. Ich lasse mich nicht davon verleiten, dass noch viel Zeit sei, bis zum 19.Mai 2012. Zu gut weiss ich, wie schnell die Zeit vergeht und was alles passieren kann auf dem Weg dahin. Wie beispielsweise die Achillessehnen-Entzündung, die ich mir diese Tage eingehandelt habe und an der ich mit momentaner Laufabstinenz herum laboriere. Ich vertue also die Zeit mit Radfahren (im Grundlagenbereich), mit Schwimmen (im Meer), mit Gewicht abbauen (ein gutes Kilo hab ich schon runter) und mit technischen Verbesserungen; einen neuen Sattel, der speziell für die Zeitfahrposition konstruiert wurde, habe ich bestellt und ein Zeitfahrhelm soll auch noch kommen.
Proyecto Lanzarote
Sigue la marcha
Con cada día se está acercando el 19.de mayo del 2012. No me contento con que quede mucho tiempo hasta alli. Sé demasiado bién como pasa el tiempo y lo que puede suceder en el camino. Por ejemplo la tendinitis que me fastidia el tendón de aquiles, y que estoy curando dejando de correr (de momento). Estoy pasando el tiempo en la bici (fondos), nadando en el mar, adelgazando (ya he bajado un kilo) y con detailles como un nuevo sillín (construido especialmente para la posición acoplado), un casco cotrareloj (vendrá pronto).
domingo, 28 de agosto de 2011
Kat-Segeln mit Wilhelm
Wenn du sehen willst, wie wir den fliegenden Fischen um die Ohren gesegelt sind dann schau dir das in Youtube an:
http://yotu.be/BQltv6dacHI
Si quieres ver como adelantamos a los peces voladores, ponte en:
http://youtu.be/BQltv6dacHI

jueves, 25 de agosto de 2011
Kleiner Buchtipp III.
Barfuss af dem Dixi-Klo
Lars Terörde
Triathlongeschichten vom Kaiserswerther Kenianer
Genau wie ich in meinem Buch „Mach einfach weiter“, plaudert hier Lars Terörde seine persönlichen Erlebnisse aus dem Triartlonnähkästchen. Obwohl wir Beide im genau gleichen Paralelluniversum, fast die gleichen Erlebnisse berichten können, formulieren wir sie doch sehr verschieden. Lars Terördes Rechtschreibung ist perfekt, was man von meiner nicht behaupten kann, von seiner Sprache aber auch nicht. Er bemüht sich redlich humorvoll zu sein. Anscheinend haben wir beide nicht denselben Humor. In seiner Triathlonwelt wird er von einem talentierten Schwager in seiner Platzhirschrolle bedroht. Ein lustiger Ansatz, den er damit versaut, dass er seinen Kontrahenten immer wieder mit unsportlichen Mitteln zu behindern versucht. Auch wenn diese Episoden erfunden wurden um den Leser zu unterhalten, mir wären solche Ideen nicht im Traum gekommen und dass sie auch wenig geistvoll zum besten gegeben werden, wertet das Buch auch nicht gerade auf.
Fazit: Wer etwas aus der Triathlonwelt von einem Otto-Normalverbraucher erfahren will, dem sei das Buch aufs Nachttischchen gelegt. Mir gefällt mein Buch besser.
Iglesia del mostruo de espagueti volador
Representaciòn del Monesvol entregando al capitàn Mosey las tablas con los ocho mandamientos.
Tras muchos años de ateismo puro, he decidido de entral en la iglesia del mostruo de espagueti volador.
Voy a poner aqui los 8 mandamientos de los pastafari:
- Realmente preferiría que no actuaras como un imbécil santurrón que se cree mejor que los demás cuando describas mi tallarinesca santidad. Si alguien no cree en mí, no pasa nada. En serio, no soy tan vanidoso. Además esto no es sobre ellos así que no cambies de tema.
- Realmente preferiría que no usases mi existencia como un medio para oprimir, subyugar, castigar, eviscerar, o... ya sabes, ser malo con los demás. Yo no requiero sacrificios, y la pureza es para el agua potable, no para la gente.
- Realmente preferiría que no juzgases a las personas por su aspecto, o su forma de vestir, o de hablar, o... mira, sólo sé bueno, ¿vale? ¡Ah!, y que te entre en la cabeza: mujer = persona, hombre = persona, lo mismo = lo mismo. Ninguno es mejor que el otro, a menos que hablemos de moda claro, lo siento, pero eso se lo dejé a las mujeres y a algunos tipos que conocen la diferencia entre el aguamarina y el fucsia.
- Realmente preferiría que no te satisficieras con conductas que te ofendan a ti mismo, o a tu compañero amoroso mentalmente maduro y con edad legal para tomar sus propias decisiones. Respecto a cualquier otro que quiera objetar algo, creo que la expresión es "jódete", a menos que lo encuentren ofensivo, en cuyo caso pueden apagar el televisor y salir a dar un paseo, para variar.
- Realmente preferiría que no desafiaras las ideas fanáticas, misóginas y de odio de otros con el estómago vacío. Come, luego ve tras los malditos.
- Realmente preferiría que no construyeras iglesias/templos/mezquitas/santuarios multimillonarios a mi tallarinesca santidad cuando el dinero podría ser mejor gastado en (tú eliges):
- Terminar con la pobreza.
- Curar enfermedades.
- Vivir en paz, amar con pasión, y bajar el precio de la televisión por cable.
Puedo ser un ser omnipresente de carbohidratos complejos, pero disfruto de las cosas sencillas de la vida. Debo saberlo, para eso YO SOY el creador. - Realmente preferiría que no fueras por ahí contándole a la gente que hablo contigo. No eres tan interesante. Madura ya. Te dije que amaras a tu prójimo, ¿no entiendes las indirectas?
- Realmente preferiría que no le hicieses a los otros lo que te gustaría que te hiciesen a ti si te van las... ejem... las cosas que usan mucho cuero/lubricante/Las Vegas. Si a la otra persona también le gusta (según el nº4), entonces disfrutadlo, sacaos fotos, y por el amor de Mike ¡usad un PRESERVATIVO! En serio, es un pedazo de goma. Si no hubiera querido que lo disfrutarais al crearlo habría añadido púas, o algo.
miércoles, 24 de agosto de 2011
Kirche des fliegenden Spaghettimonsters
Nach langer Zeit absoluten Atheismus, habe ich mich entschlossen, das Nudelsieb aufzusetzen und mich der Kirche des fliegenden Spaghettimonsters anzuschliessen.
Zum besseren Verständnis für diese Religion, hier die acht Gebote:
Die acht „Mir wär’s wirklich lieber Du würdest nicht…
- Mir wär’s wirklich lieber Du würdest dich nicht wie ein oberheiliger Heuchler aufspielen, wenn du meine nudlige Güte beschreibst. Wenn irgendwelche Leute nicht an mich glauben, ist das echt okay. Ich bin nicht so eitel. Außerdem: Es geht nicht um diese, also weich nicht vom Thema ab.
- Mir wär’s wirklich lieber Du würdest nicht meine Existenz als Mittel benutzen, zu unterdrücken, jemanden zu deckeln, zu bestrafen, fertigzumachen und/oder du weißt schon. Ich verlange keine und benötige keine Opfer. Und Reinheit ist was für Trinkwasser, nicht für Menschen.
- Mir wär’s wirklich lieber Du würdest nicht Leute wegen ihres Aussehens beurteilen oder was für Klamotten sie anziehen, oder wie sie reden, oder wie auch immer - sei einfach nett, okay? Oh, und kriegt das mal in eure Dickschädel: Frau = Person. Mann = Person. Klar? Klar. Eine ist nicht besser als der andere, solange wir nicht über Mode reden. Tut mir leid, aber ich hab das den Frauen überlassen und einigen Kerlen, die den Unterschied zwischen dunkeltürkis und scharlachrot kennen.
- Mir wär’s wirklich lieber Du würdest nichts tun, das Dir selbst oder Deinem bereitwilligen, volljährigen und geistig gesunden Partner peinlich sein müsste. Wem das nicht passt, der kann mich mal - Ich glaube, die Formulierung lautet: am A **** lecken. Wem das auch nicht passt, der sollte am besten die Glotze ausmachen und zur Abwechslung ein Stück spazieren gehen.
- Mir wär’s wirklich lieber Du würdest Dir die verklemmten, frauenfeindlichen Vorstellungen anderer nicht auf nüchternen Magen anhören. Esst etwas, dann macht euch über die Idioten her.
- Mir wär’s wirklich lieber Du würdest nicht Multimillionendollar-Kirchen, Moscheen, Tempel, Schreine für Meine Nudlige Güte erbauen. Das Geld kann man nun wirklich sinnvoller anlegen. Sucht euch etwas aus:
- Armut zu beenden
- Krankheiten zu heilen.
- in Frieden leben, mit Leidenschaft lieben und die Kosten von Kabelfernsehen senken.
Mag ja sein, dass ich ein komplexes, allwissendes Kohlenwasserstoffwesen bin, aber ich mag die einfachen Dinge im Leben. Ich muss es wissen, ich bin der Schöpfer.
- Mir wär’s wirklich lieber Du würdest nicht rumgehen und Leuten erzählen, ich würde zu dir sprechen. Du bist nicht SO interessant. Nimm dich mal zurück. Und ich sagte dir bereits, dass du deine Mitmenschen lieben sollst, kannst du keinen Hinweis erkennen?
- Mir wär’s wirklich lieber Du würdest andere nicht so behandeln, wie du nicht selbst gern behandelt werden möchtest, es sei denn, du bist mit Sachen zugange, in denen, ähm, eine Menge Leder, Gleitcreme und Las Vegas eine Rolle spielen. Sollte die andere Person auch darauf abfahren, dann macht es, siehe auch Punkt 4, macht Fotos und bei der Liebe Mikes, benutzt KONDOME! Hätte ich nicht gewollt, dass es sich gut anfühlt, dann hätte ich Stacheln oder so drangebastelt.
domingo, 21 de agosto de 2011
kleiner Buchtipp II
Ich denke, also bin ich verwirrt.
von
Christoph Süss
Eine satirische Reise durch die Geschichte der Philosophie.
Christoph Süss, bekannter Fernseh-Moderator, schreibt in lockerem, sehr humorvollem Stil über die Intelligenzbestien im alten Griechenland, über Kirche und Religion, das „sonnige“ Mittelalter bis hin zum Moment, an dem die Post modern abgeht.
Textauszug:
Glauben und Wissen:
Wer glaubt, weiss nicht. Wer weiss glaubt nicht. So glaubt man. Denn ansonsten würde man auf Muttis Frage, ob Vati in seinem Geräteschuppen ist, nicht antworten: „Glaub schon.“ Das zeigt nur, dass man es eben nicht weiss, Vati könnte auch in der Kneipe sein, die Hecke schneiden, den Nachbarn schlagen, bei seiner Geliebten sein, oder auf dem Flug nach Timbuktu, um dort Missionar zu werden. Das ist eben unklar, wenn man nicht sicher weiss, ob Vati im Geräteschuppen ist. Wenn man es aber weiss, weil man ihn gerade noch gesehen hat, wie er in seinen Schuppen hineingegangen ist, oder man gerade noch mit ihm gesprochen hat und er einem seine Pläne für die nahe Zukunft verraten hat, dann kann man eine kompetente Wissensantwort geben. Nämlich entweder: „Ja, isser.“ Oder: „Nein, er befindet sich gerade auf dem Weg zu seiner zwanzigjährigen Geliebten.“ Und wissenssatt nicken, wenn Mutti dann anmerkt: „Was? Bei seinem Blutdruck. Das wird er bereuen.“
So etwa hätte ich mir den Geschichts- oder Philosophieunterricht gewünscht.
Fazit: Ein absolut lesenswertes Buch, humorvoll, geistreich, unterhaltend und klug.















